Ferienfreizeit 2011

Erlebnispädagogik Ferienfreizeit

- Kinder spielen Mittelalter -

So soll es die Woche in den Sommerferien auf der Freusburg auch zu gehen.
Die Kinder basteln sich Ihre eigenen Laternen, die Ihnen am Abend den Weg in durch die dunklen Flure zu Ihren Zimmern zeigen. Im Wald wird Feuerholz gesammelt für ein großes Lagerfeuer. Es werden eigene Wappen und Musikinstrumente gebastelt oder auch Spiele gelernt die schon von den Kindern im Mittelalter gespielt wurden.
An manch einem Abend wird mit den Seminarleitern mittelalterlich in großen Kesseln über dem Lagerfeuer gekocht oder die Gruppe brutzelt sich ihr Soßenbrot in der Glut des Lagerfeuers.
Die ganze Woche über werden interessante Dinge unternommen.
Die Kinder lernen wie man Bäume hoch klettert (mit Sicherung) und wie sich ein Ritter so fühlt. Für den letzten Tag der Abreise werden die Eltern eingeladen, um sich anzusehen was Ihre Artisten, Gaukler und Zauberer in der Woche so erlebt haben.

Programmbeschreibung

1.    Tag
Anreise bis zum Mittagessen.
Nach dem Mittagessen räumen die Kinder Ihre Zimmer ein und am Nachmittag werden die ersten wichtigen Dinge, die man im Mittelalter so brauchte gebastelt. Unter anderem auch Laternen, die am späten Abend auf der nächtlichen Wanderung ihren Einsatz finden.

2.    Tag
Damit alle richtig in das Mittelalter eintauchen können, werden sich eigene Wappen gebastelt und gelernt wie man Holz sammelt, um am Abend das große Lagerfeuer zu befeuern. Am Nachmittag geht das dann mit der ritterlichen Ausstattung zum großen Ritterturnier. Nach dem unsere tapferen Ritter sich den Tag über abgemüht haben, gibt es am Abend das große Fest zu Ehren der großen Ritter und Burgfräulein.

3.    Tag
Der dritte Tag steht unter dem Motto wer erreicht den höchsten Aussichtspunkt, um sich einen Überblick über die umliegende Gegend zu verschaffen. Den Kindern werden Knoten und Sicherungstechniken des Kletterns beigebracht, um dann den Baum zu erklimmen. Am Abend wird ein großes Lagerfeuer aufgeschichtet in dessen Glut das lecker belegte Soßenbrot gebacken wird.

4.    Tag
Landkarten waren im Mittelalter noch ziemlich ungenau, mehr als Flussläufe, höhere Berge und den ungefähren Verlauf der Fernstraßen verzeichneten auch die Karten im 15. Jahrhundert noch nicht. Da verließen sich die Reisenden lieber auf die Wegbeschreibungen der Kaufleute, Pilger oder Mönche. In diesen Texten waren auffällige Orientierungspunkte vermerkt, wie ein allein stehender großer Baum, ein See oder eine Wegkreuzung. Und nach genau so einer mittelalterlichen Karte begibt sich die Gruppe auf Wanderung und versucht Ihren Weg durch die sauerländischen Täler und Berge zu finden. Am Abend wartet auf die Gruppe ein Festessen bei dem mit den Fingern gegessen wird.

5.    Tag
Nach einem guten Frühstück geht es heute für die Gruppe wieder auf große Wanderung. Die Abenteuer der umliegenden Umgebung warten auf das tapfere Volk der Burg. Heute geht es zum nächstgelegenen See, denn dort gibt es viel zu entdecken. Unterwegs warten auf die Gruppe einige Aufgaben und wir wollen hoffen, dass sie nicht auf die Drachen und Diebe des Waldes treffen, sondern Ihren Weg zum nachmittäglichen Schwimmen schaffen.  

6.    Tag
Der sechste Tag gehört den Artisten, Gauklern und Zauberern. Es werden Instrumente gebaut, Seiltänzer und Jongleure ausgebildet und Schauspieler üben ein Theaterstück ein. Am Abend wird noch mal geschnibbelt und gekocht und zwar in einem großen Kessel über dem Lagerfeuer. Das Lagerfeuer wird an diesem Abend noch lange brennen, wenn an diesem Abend der Abschied mit Musik und Tanz eingeläutet wird.


7.    Tag
Nach dem Frühstück wird gepackt und vorbereitet. Die Eltern sind eingeladen zum großen Ritterfest! Es wird zusammen Mittag gegessen und danach zeigen die erprobten Ritter und Burgfräulein was sie in der Woche alles erlebt haben. Um 15:00 Uhr verabschieden sich alle und machen sich auf den Weg zurück nach Hause.


Programm als PDF hier